Heidi Seibold
copyrigth Heidi Seibold
Es ist uns eine große Freude, den bevorstehenden Vortrag im Rahmen des PlantMicrobe-Seminars anzukündigen, den Heidi Seibold von der Digital Research Academy am Dienstag, den 19. Mai 2026, um 13:00 Uhr vor Ort an der LMU Martinsried (Raum B01.027) sowie per Zoom halten wird.
Es ist uns eine große Freude, den bevorstehenden Vortrag im Rahmen des PlantMicrobe-Seminars anzukündigen, den Heidi Seibold von der Digital Research Academy am Dienstag, den 19. Mai 2026, um 13:00 Uhr vor Ort an der LMU Martinsried (Raum B01.027) sowie per Zoom halten wird.
Während wir weiterhin exzellente Forschung feiern und fördern, wissen wir alle, dass Forschung und Wissenschaft von systemischen Problemen geplagt sind, die zu Ergebnissen führen, die hinter dem zurückbleiben, was wir als „exzellent“ bezeichnen würden. Die Reproduzierbarkeitskrise in vielen Bereichen sowie Fälle wissenschaftlichen Betrugs sind nur die Spitze des Eisbergs. Ein Ziel von Open Science ist es, diese Qualitätsprobleme anzugehen, indem Transparenz, Zusammenarbeit und strenge Methoden gefördert werden, die Reproduzierbarkeit und Rechenschaftspflicht stärken.
In den computergestützten Fachbereichen muss sich die Diskussion über die Qualität von Artikeln und Daten hinaus auf Code und Software erstrecken. Praktiken wie Versionskontrolle, Automatisierung, Tests, kontinuierliche Integration und Stabilisierung der Umgebung verbessern nicht nur die Codequalität, sondern erleichtern auch die Wartung des Codes und die Zusammenarbeit in zunehmend verteilten Teams.
In diesem Vortrag werde ich die Schnittstelle zwischen Open Science und Research Software Engineering untersuchen. Ich werde praktische Strategien und Best Practices skizzieren, die Forscher anwenden können, um die Qualität ihres Codes und damit auch ihrer Forschung zu verbessern.
Dr. Heidi Seibold promovierte in Biostatistik (mit Schwerpunkt KI) und verfügt über Forschungserfahrung an der Schnittstelle von Data Science, Reproduzierbarkeit und Medizin. Später wandte sie sich als Solopreneurin der Schulung und Beratung im Bereich Open Science zu und widmet ihr berufliches Leben der Verbesserung der Forschungsmethoden sowie dem Einsatz für aussagekräftige, reproduzierbare und vertrauenswürdige Wissenschaft. Ihr beruflicher Werdegang führte sie an die LMU, die Universitäten Zürich und Bielefeld sowie an das Helmholtz-Zentrum München. Sie ist Co-Geschäftsführerin der Digital Research Academy und wurde von der GI zur „KI-Newcomerin des Jahres 2021“ gekürt. Websites: https://heidiseibold.com, https://digital-research.academy