Exkursionen und Freilandpraktika

Im SoSe und im WiSe finden Exkursionen und Feldpraktika statt.

Neben den großen Freilandpraktika und einer Museumsexkursion bieten wir im Rahmen des Artenvielfaltkurses auch eine Reihe von Eintagesexkursionen an.

Die aktuellen Vorbesprechungstermine für die mehrtägigen Angebote sind im LSF zu finden.

Die Termine für die Eintagesexkursionen werden zu Beginn des Semesters im Kurs bekanntgegeben.

Exkursion zur Meeresbiologie im Wattenmeer (Sylt)

© Carolin Bleese

Jedes Jahr findet auf der nördlichsten deutschen Insel Sylt eine Exkursion statt, die sich mit der Biologie und Ökologie des Wattenmeeres befasst. Unter der Leitung von PD Dr. Martin Heß lernen 16 Studierende die Lebewesen und Lebensräume der Nordseeküste kennen. Sowohl im Freien als auch im Labor.

Für die Arbeit im Labor steht uns das moderne Labor der Wattenmeerstation des Alfred-Wegener-Instituts in List zur Verfügung.

Die aktuellen Termine für Vorbesprechungen und Nachbesprechungen finden Sie im LSF.
Grundkenntnisse in Meeresbiologie sind erforderlich. Wir empfehlen daher die Vorlesung „Einführung in die Meeresbiologie” im Wintersemester.

Exkursion zur Meeresbiologie im Nordostatlantik

© Carolin Bleese

Alle zwei Jahre findet die Exkursion zur marinen Biodiversität der Arbeitsgruppe Matschiner in Roscoff in der Bretagne (Nordwestfrankreich) statt. Unter der Leitung von Dr. Moritz Muschick werden 16 Studierende in die Vielfalt verschiedener mariner Lebensräume eingeführt.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Gezeitenzone, die an diesem Standort mit einem Tidenhub von 29 Fuß besonders auffällig ist. Ausflüge mit dem Schiff sind ein jährliches Highlight.
In kleinen Gruppen werden die Studierenden in die Taxonomie und die angemessene Dokumentation verschiedener Meereslebewesen und -pflanzen eingeführt.

Der Kurs findet im modernen Labor der Station Biologique de Roscoff statt.
Die aktuellen Termine für die Anmeldung und die Vorbesprechungen finden Sie im LSF.
Praktikum: Meeresbiologie-Feldkurs (Systematik der Meeresflora und -fauna)
Seminar: Meeresbiologie (Systematik der Meeresflora und -fauna)
Grundkenntnisse in Meeresbiologie werden empfohlen, sind aber nicht zwingend erforderlich. Bitte besuchen Sie daher die Vorlesung „Einführung in die Meeresbiologie”.

Exkursion zur Meeresbiologie im Mittelmeer (Piran)

© Carolin Bleese

Jedes Jahr findet an der Meeresbiologischen Station Piran (Slowenien) eine Exkursion statt, die sich mit der Biologie und Ökologie des Mittelmeers befasst.
Unter der Leitung von Prof. Roland Melzer und Dr. Moritz Muschick lernen 16 Studierende die Lebewesen und Lebensräume der Adriaküste kennen und erwerben fundierte Kenntnisse über die Fauna. Es wird viel geschnorchelt und Proben gesammelt, Sonnencreme ist Pflicht. Die Ausflüge mit dem Schiff sind ein jährliches Highlight.

Hochalpen -Exkursion

Jedes Jahr führt uns die fünftägige Exkursion über die Biologie und Ökologie der Hochalpen in das Gebiet des Obersulzbachtals in den Hohen Tauern. Wegpunkte dieser Wanderung sind die Berndlalm (1500 m) und die Kürsinger Hütte (2500 m) im Obersulzbachtal sowie benachbarte Gipfel und Gletscher. Unter der Leitung von PD Dr. Martin Heß haben 12 Studierende die Möglichkeit, die Lebewesen und Lebensräume der Hochalpen kennenzulernen.

Kanarische Inseln - 10 Tage

In dieser zoologischen Exkursion und diesem Seminar lernen die Studierenden die Fauna eines halbisolierten Inselsystems kennen, wobei der Schwerpunkt auf den Wirbeltieren liegt.

Während zehn Tagen im Feld lernen die Studierenden, Wirbeltierarten anhand visueller und akustischer Beobachtungen zu identifizieren, und machen sich mit den Lebensräumen dieser Tiere vertraut.

Es werden Nationalparks auf La Gomera und Teneriffa besucht. Die Entwicklung der Artenvielfalt auf Inseln wird im Hinblick auf die Speziation und Migration vor Ort diskutiert, und es findet ein Seminar über die Biogeografie der Kanarischen Inseln statt.

Die Teilnehmer werden gebeten, Literatur zu ausgewählten endemischen Arten zu studieren und während der Exkursion Seminare zu halten, um ihre Erkenntnisse über den evolutionären Ursprung dieser Arten mit anderen Studierenden zu teilen.

Die Studierenden werden sich mit verschiedenen Methoden zur Artenidentifizierung, einschließlich künstlicher Intelligenz, vertraut machen, und die Stärken und Schwächen der verschiedenen Methoden werden diskutiert. Die Beobachtungen werden aufgezeichnet und am Ende jedes Tages systematisch zusammengefasst.

Bei einem Besuch im Naturkundemuseum von Santa Cruz wird die Vergangenheit ausgestorbener endemischer Arten diskutiert. Schließlich werden alle Beobachtungen gemeinsam verarbeitet und Statistiken erstellt, um die Beobachtungen zusammenzufassen.

Exkursion an ein Naturkundemuseum

Feuchtpräparate in der Zoologischen Staatssammlung München

© Carolin Bleese

Im Wintersemester, meist in der Faschingswoche, findet eine Exkursion an ein Naturkundemuseum statt, z. B. in Hamburg, Karlsruhe oder Braunschweig. Dort arbeiten 12 Studierende unter Anleitung von PD Dr. Carolin Haug und Prof. Joachim Haug eine Woche lang direkt mit Sammlungsmaterial und lernen den Umgang mit historischen Präparaten, Methoden der modernen digitalen Makrofotografie und Datenorganisation.

In der darauffolgenden Woche verarbeiten die Studierenden am LMU Biozentrum die erstellten Rohbilder, so dass hochaufgelöste Kompositbilder entstehen, welche Publikationsniveau erreichen sollen. Der Kurs bereitet damit besonders auf die Arbeit in naturkundlichen Sammlungen vor.