LMU Lehrinnovationspreis 2023
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Im Juli wurden Prof. Dr. Birgit J. Neuhaus, Prof. Dr. Bärbel Otto, Marius Eckert und Alexander Benz (Verbundprojekt der Fakultät für Biologie und der Medizinischen Fakultät) mit dem LMU Lehrinnovationspreis ausgezeichnet, der im Rahmen des Lehre@LMU Programms vergeben wird.
Der LMU Lehrinnovationspreis würdigt Lehrende, die innovative Lehrkonzepte erarbeiten und umsetzen, wie das Verbundprojekt "Online- und Präsenztraining von Lehrer-Eltern-Gesprächen mit standardisierten Schauspielern im Lehramt Biologie", dies soll eine wichtige Lücke in der Lehramtsausbildung Biologie schließen.
Analog zu den Begegnungsszenarien, die die Ausbildung von Medizin-Studierenden in Vorbereitung auf Arzt-Patienten-Gespräche vorsieht, bietet das Projekt Konzepte für die optimale Kommunikation in Lehrer-Eltern-Gesprächen sowie praktisches Training.
In einer realitätsnahen Simulation solcher Begegnungen übernehmen Studierende den Part der Lehrerinnen und Lehrer, Schauspielerinnen und Schauspieler den der Eltern. Nach Einführung dieses methodisch vielfältigen Kommunikationstrainings in der Fakultät für Biologie sind weitere Schritte geplant, um das Modell auf andere Lehramtsstudiengänge übertragbar zu machen. Das Erlernen von Kommunikationsstrategien und deren praktische Übung sind eine entscheidende Voraussetzung für Konfliktbewältigung und Konfliktlösung im beruflichen Alltag von Lehrkräften.
https://www.lmu.de/de/die-lmu/die-lmu-auf-einen-blick/auszeichnungen/lehrpreise/index.html
GEBF-Preis für die Förderung der Interdisziplinarität der Bildungsforschung - 2023
Im März 2023 wurde die COSIMA Forschungsgruppe, Didaktik der Biologie gemeinsam mit der DGF-Forschungsgruppe FOR 2385, mit dem GEBF-Preis für die Förderung der Interdisziplinarität der Bildungsforschung ausgezeichnet.
LMU Lehrinnovationspreis 2018
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Im Dezember 2018 wurden Franziska Behling und Dr. Christian Förtsch mit dem LMU Lehrinnovationspreis ausgezeichnet, der im Rahmen des Lehre@LMU Programms vergeben wird.
Der LMU Lehrinnovationspreis würdigt Lehrende, die innovative Lehrkonzepte erarbeiten und umsetzen, wie das "Praxisseminar Biologieunterricht".
Franziska Behling und Dr. Christian Förtsch haben ein Seminar entwickelt, das den gymnasialen Biologie-Unterricht an der Schule praktisch vermittelt. In dem neu konzipierten Seminar geht es vor allem darum, konkrete Unterrichtssituationen erfahrbar und handhabbar zu machen. Der große Vorteil für die Studierenden liegt darin, dass sie erlerntes und theoretisch vermitteltes Wissen der Biologiedidaktik unmittelbar umsetzen, reflektieren und evaluieren können. Im Gegensatz zu den bekannten Schulpraktika erlaubt diese Art von praxisorientierter Lehrveranstaltung, die Erfahrung der Schule mit den Erkenntnissen auch neuester empirischer Forschungen zusammenzubringen. Insofern ist es besonders wichtig, dass die Studierenden im Wechsel zwischen Theorie und Praxis von der Dozentin oder dem Dozenten intensiv betreut werden. Die Studierenden planen und führen ihre Unterrichtseinheit, die sich nicht wie bisher auf eine einzelne Sitzung beschränkt, sondern eine komplette Wissenseinheit umfasst, selbständig, aber betreut, durch. So garantiert dieser neue Typus von Veranstaltung die optimale Vorbereitung auf den Schulalltag.
https://www.lmu.de/de/die-lmu/die-lmu-auf-einen-blick/auszeichnungen/lehrpreise/index.html
Preis für hervorragende Staatsexamensarbeiten
In einer stimmungsvollen Feier wurden die Lehramtsstudierenden Stefanie Aigner und Stefanie Miller zusammen mit anderen für herausragende Staatsexamensarbeiten geehrt. Mit diesem Preis werden Arbeiten anerkannt, die durch besonderes wissenschaftliches Niveau und schulpraktische Bedeutung auffallen. In ihrer Zulassungsarbeit in der Didaktik der Biologie gelang den beiden in sehr anspruchsvoller Weise ein Brückenschlag zwischen biologiedidaktischer Forschung und schulischer Praxis.
Die Studentinnen entwickelten ein gelungenes Beispiel für kompetenzorientierten, an den Bildungsstandards ausgerichteten, Unterricht. Bei einer mehrstündigen Exkursion in den Wald wurde mithilfe unterschiedlicher Arbeitsweisen aus dem Kompetenzbereich Erkenntnisgewinnung eine Fülle von Messungen vorgenommen, die in einem ersten Schritt noch am Untersuchungsgelände ausgewertet wurden. Die von den Schülern erhobenen Daten fanden samt den Schlussfolgerungen in den folgenden Unterrichtsstunden Verwendung, indem daraus wesentliche ökologische Grundbegriffe und Zusammenhänge abgeleitet und dargestellt wurden. Zusätzlich wurden durch kompetenzorientierte theoretische Aufgabenstellungen die erarbeiteten Inhalte in einer den Bildungsstandards entsprechenden Weise vertieft.
Auf diese Weise wurde eine Verlagerung des didaktischen Schwerpunkts von der reinen Wissensvermittlung hin zur Förderung der viel zitierten fachlichen Kompetenzen, insbesondere der Erkenntnisgewinnung und der Kommunikation, erreicht. Dies wurde bislang zwar häufig gefordert, wird aber noch zu selten in wirksamer Weise in die Praxis umgesetzt. Fr. Aigner und Fr. Miller haben mit ihrer Arbeit aufgezeigt, wie zeitgemäßes Lehren und Lernen an der Schule aussehen könnte.
Auch von Seiten des Instituts für die Didaktik der Biologie herzlichen Glückwunsch und Ihnen, Fr. Aigner und Fr. Miller, viel Erfolg für Ihre Zukunft.
Engagement für die Lehre - Lehrpreis 2010
Liebe Studierende,
herzlichen Dank für die Verleihung des Lehrpreises 2010 für besonderes Engagement in der Lehre der Lehramtsstudierenden, den ich, auch im Namen meiner Mitarbeiter, gerne annehme.
Ich freue mich, dass es uns,trotz aller Unannehmlichkeiten, die mit dem Start der Modularisierung für das Lehramtsstudium verbunden sind, gelungen ist das Gefühl zu vermitteln, dass uns eine engagierte, theoretisch fundierte und praxisorientierte Ausbildung der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer am Herzen liegt.
Deshalb sehen wir diesen Preis als Anerkennung für die Vergangenheit und Verpflichtung für die Zukunft.
Ihre
Prof. Dr. Birgit Neuhaus