Verfremdungen, die [fɛɐ ̯ ˈfʀɛmdʊŋ]
Biologiedidaktik: Eine bewusst manipulierte visuelle Darstellung eines biologischen Phänomens, die zu einer Irritation bei den Lernenden führt.
Die Verfremdung lässt sich einem Basiskonzept zuordnen und stellt einen verfälschten Zusammenhang oder ein verfälschtes Prinzip dieses Basiskonzepts dar.
Verfremdungen können für den Einstieg in einen basiskonzeptorientierten Unterricht verwendet werden.
Sie lösen durch Irritation einen kognitiven Konflikt aus, da sie explizit unrealistische Sachverhalte zeigen, die als falsch erkannt werden und dann die Frage aufwerfen wie der Sachverhalt korrekt dargestellt werden kann.