Light Sheet

Lichtscheibenmikroskop

Technik

Light sheet microscopy unterscheidet sich von anderen Mikroskopiertechniken durch die orthogonale Orientierung der Belichtung relativ zum Detektionsstrahlengang. Durch optische Tricks kann die anregung auf eine Ebene beschränkt werden. Vor und hinter dieser Ebene findet keine Anregung statt. Das von dieser Ebene emittierte Licht wird von der Detektionsoptik abgebildet. Diese Art der Mikroskopie ist von Natur aus konfokal und bietet die beste Konservierung der Probe, da Photobleaching und Phototoxizität auf ein Minimum reduziert werden. Einige Implementierungen der Lichtblattmikroskopie erleichtern die Untersuchung der Probe aus verschiedenen Blickwinkeln. Durch den Einsat von Rekonstruktionsalgorithmen kann eine 3D-Darstellung der Probe mit isotropischer Auflösung erzeugt werden.

Nutzung

Langzeitbilder von Lebendorganismen, Bilder von größeren 3D Volumen

Konfiguration

Luxendo InVi SPIM
Laser:
488nm direct modulated
561nm direct modulated

Objective:
Dectection: Nikon CFI Apo 25x W 1.1 NA water immersion objective
Illumination: Nikon CFI Plan Fluor 10x W 0.3 NA water immersion objective

Magnification changer:
1.25x, resulting in 31.3x total magnification
2.5x resulting in 62.5x total magnification

Light sheet thickness:
Changeable between 2 – 6 µm

Camera 1:
Hamamatsu Orca Flash 4.0 V3
2048 x 2048 pixels of 6.5 µm x 6.5 µm size
maximum frame rate >80 frames/sec

Camera 2:
For second detection channel
Data see Camera 1

Environmental control:
Ibidi gas mixer for control of CO2 and humidity
Peltier-based temperature control (range 20-37°C)

Computer:
128 GB RAM
Intel Dual Six Core CPU
RAID controller for data streaming, 8 x 4 TB local storage in RAID 0
Nvidia GeForce GTX 1080 graphics card