STED

Mehrere Spiegelhalter für den Mikroskopaufbau

Technik

STED Mikroskopie wurde 2014 mit dem Nobelpreis in Chemie ausgezeichnet. Es ist eine Superauflösungstechnik, die die Beugungsgrenze der Lichtmikroskopie überwindet. Bei der STED Mikroskopie wird der beugungsbegrenzte Anregungsfleck eines Konfokalmikroskops mit einem donutförmigen Fleck eines zweiten Lasers überlagert. Die Wellenlänge des ringförmigen Lasers wird so gewählt, dass es die Fluorphore, die durch den standard konfokalen Laserstrahl angeregt wurden, wieder deaktiviert. Infolgedessen tragen nur die Fluorophore in der Mitte des Rings (der viel kleiner als die Beugungsgrenze ist) zum Fluoreszenzbild bei. Durch Abtasten dieses "geschäften" Laserspots über die Probe kann ein hochauflösendes Bild aufgenommen werden.

Nutzung

Ermöglicht die Aufnahme von Bildern mit sehr hoher Auflösung. In biologischen Proben kann die Auflösung bis zu ~25 nm x 25 nm hinuntergehen. ideal für Co-Lokalisationsstudien, nachdem beide Anregungswellenlängen von einem STED Laser reduziert werden. Bleichen und Phototoxizität sind dauerhafte Begleiter von hochauflösender Mikroskope, wodurch der Erwerb von 3D Stacks und Lebendzellexperimente schwierig werden.

Konfiguration

Manufacturer:

Abberior Instruments
Type: 3D STED
Microscope body: Olympus

Illumination:

excitation laser
pulsed diode laser 594nm, <500mW (PDL 594, Abberior Instruments)
pulsed diode laser 638nm, 20mW(PiL063X, Advanced Laser Diode Systems)
STED Laser
pulsed fiber laser 775nm, 1200mW (PFL-P-30- 775B1R, MPB Communications)

3D Module
SLM based (easy3D, Abberior Instruments)

Optics:
100x1.4 Oil UPlanSApo

Detectors:
APD: 605nm - 625nm
APD: 650nm - 720nm

Software:
Imspector